Köln Sehenswürdigkeiten

 

Der Kölner Dom

 

Der Kölner Dom
Sehenswürdigkeit der Kölner Dom

 

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen Kölns und der Mittelpunkt der Stadt. Nach dem Petersdom in Rom gilt der Kölner Dom als zweitgrößtes Sakralgebäude der Welt. Köln wird zur Gänze dominiert von dieser 157 Meter hohen Kirche, sie ist das mit Abstand wichtigste Gebäude und die wichtigste Sehenswürdigkeit. Vier bis fünf Millionen Menschen besichtigen sie jährlich. Damit zählt sie zu den meistbesuchten Denkmälern der Erde.

Klar bewiesen werden konnte, dass hier schon im 4. Jahrhundert eine christliche Kirche erbaut wurde. Der erste Sakralbau, dessen Äußeres exakt dokumentiert werden kann, ist ein im Jahr 870 vollendeter karolingischer Dom. Im Jahre 1164 brachte der Erzbischof Rainald von Dassel die Gebeine der Heiligen Drei Könige in den Dom. Seitdem ist diese Kirche mehr als nur der Amtssitz des Kölner Erzbischofs, er wurde zu einem der wichtigsten Wallfahrtorte der Welt. 1996 schließlich wurde der Kölner Dom von der UNESCO zu einem der größten Meisterwerke europäischer Architektur erklärt und erhielt das Siegel „Weltkulturerbe“.

Besondere Aufmerksamkeit durch die Besucher und Touristen erfahren die Domschatzkammer, das Glocken-Geläut des Doms, die beiden riesigen Orgeln und die vielen herausragenden Steinmetzarbeiten. Zu einer weiteren Attraktion wurde das 2007 errichtete Südhausquerfenster von Gerhard Richter.

Wer in seinen Junggesellenabschied in Köln feiert, darf diese Sehenswürdigkeit nicht verpassen!

 

 

Das unterirdische Köln

In Köln gibt es zahlreiche Überbleibsel der römischen und fränkischen Besiedlung. Diese liegen natürlich zum größten Teil unterirdisch und können, ausgehend von der Kleinen Budengasse, besichtigt werden.

Zunächst gelangt man zu den Grabungen am Domparkhaus. Dort sind die Reste des römischen Nordtores und der römischen Stadtmauer zu sehen. Als nächstes folgt die römische Hafenstraße zu der Kirche Groß St. Martin und deren Fundamenten. Hier sind ein Wasserbecken und die Überreste eines Lagerhauses zu besichtigen.

Anschließend werden die Besucher zu den imposanten Ruinen des Praetoriums geführt, welches der Amtssitz des römischen Statthalters in Niedergermanien war. Zum Schluss endet diese überaus spannende Stadtführung mit einem Gang mitten durch einen römischen Abwasserkanal.

 

Die Stadtmauern Kölns

Ihr habt genug Party gefeiert und wollt jetzt was historisches sehen? Im Jahre 1180 wurde die mittelalterliche Stadtmauer Kölns erbaut. Zu diesem Zeitpunkt war es die größte Stadtbefestigung im deutschen Kaiserreich, dem so genannten Römischen Reich Deutscher Nation. Diese Befestigung umfasst neben der eigentlichen Mauer auch noch Gräben und Wälle. Die Gesamtlänge betrug 7,5 Kilometer. Diese gewaltige Mauer war flankiert von 12 Torburgen, 52 Wehrtürmen und weitere 12 Tore in Richtung des Rheinufers.

Diese Zahlen waren von der Kölner Bevölkerung genau so gewollt, denn sie entsprachen der heiligen Stadt Jerusalem. Im Jahre 1881 wurde ein Großteil diese Stadtbefestigungen beseitigt, da die Stadt weiter wachsen musste und wollte, so dass die ehemaligen Befestigungen im Weg standen. Nur einige Teile davon blieben bestehen.

Heute stehen noch die Eigelsteintorburg, das Hahnentor, die Ulrepforte, die Severinstorburg und der Bayenturm. Erhaltene Abschnitte der Mauer sind am Gereonswall, am Karthäuserwall und an der Bottmühle zu besichtigen. Die meisten dieser uralten Gebäude sind heute von Museen oder Bürgerhäusern belegt, einige dienen auch denn verschiedenen Kölner Karnevalsvereinen als Vereinssitz.

 

Der Kölner Zoo

Der Kölner Zoo wurde 1860 erbaut und ist damit der drittälteste Tierpark Deutschlands. Der Eingang befindet sich an der Riehler Straße.
Der Zoo hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich, die schließlich zu seinem heutigen Erscheinungsbild geführt hat.

Es ist eine Kombination aus modernen Bauten und alten, erhalten gebliebenen Tierhäusern wie das 1863 errichtete Elefantenhaus im maurischen Stil und der Affenfelsen von 1914. Die neuen Bauten wie der in den 200er Jahren angelegte Regenwald oder der renovierte Elefantenpark demonstrieren nachhaltig, wie Zoos sich von der reinen Menagerie zu Naturschutzzentren entwickeln.

Heute ist der Zoo etwa 20 Hektar groß und zeigt über 700 Tierarten aus aller Welt. Alle Tiere werden artgerecht gehalten und den Besuchern in den jeweiligen Gehegen und Aquarien so präsentiert, wie sie in ihrem ursprünglichen Lebensraum vorkommen.

Der Elefantenpark beispielsweise hat Platz für 20 solcher Dickhäuter, die dort in einem natürlichen Sozialverband leben können.

Auch besonders zu erwähnen ist der 2000 Quadratmeter große Regenwald, der äußerst realistisch den südostasiatischen Tropen nachempfunden ist und in dem zahlreiche frei fliegende Vogelarten, Flughunde, Reptilien und seltene Pflanzen Platz finden.

Die in Gruppen geführten Besucher erfahren zahlreiche Details über die Lebensweise der Tiere in freier Wildbahn, aber auch über die Probleme der Haltung im Zoo. Seit 1964 gibt es die Zooschule, welche den Biologieunterricht an den Kölner Schulen unterstützt, aber auch Zooübernachtungen und andere Aktionen für Kinder organisiert.

 

 

Der Rheinauhafen

Der Rheinauhafen in der Kölner Südstadt, Kölns modernes Vorzeigeviertel, gehört inzwischen zu den wichtigsten Teilen der Stadt. Er ist gleichzeitig ein Nobelviertel Kölns, eine bedeutenden Flaniermeile und ein großer Yachthafen. Einige Firmen mit globaler Bedeutung haben sich hier angesiedelt, trendige Galerien und Restaurants laden die zahlreichen Besucher ein. Wahrzeichen dieser neuen Rheinpromenade sind die Kranhäuser und die 60 Meter hohen Gebäude, welche geräumige Geschäftsbüros und eine Reihe von luxuriösen Eigentumswohnungen beherbergen. Im Kranhaus Nord kann man sogar wohnen. Der „Dicke Herkules“, erbaut 1897, ist einer von sechs noch erhaltenen Hafenkränen, die einst im Rheinauhafen zum Verladen von Fracht eingesetzt wurden.

Ein Spaziergang unmittelbar am Rhein gibt den Blick frei auf den gesamten, hochmodernen Gebäudekomplex. Hier gibt es neben dem reichhaltigen Gastronomie-Angebot zahlreiche Veranstaltungen zu besuchen, z.B. Oldtimertreffen, Lifestylemärkte und Kunstausstellungen aller Art. Eine ganze Reihe Sehenswürdigkeiten sind im Rheinauhafen zu besuchen. Es beginnt mit Kölns meistbesuchtem Museum; dem Schokoladenmuseum. Danach folgt das Deutsche Sport- und Olympia-Museum, wo beispielsweise der Formel1-Ferrari von Michael Schumacher zu bewundern ist. Dann das Open-Air-Kino, welches vom BAY betrieben wird, dem Biergarten Am Yachthafen.

Natürlich gibt es neben den ganzen Sehenswürdigkeiten auch andere Ideen und Aktivitäten, die man in Köln machen kann. Auch zu sehen ist die Wurstbraterei aus dem Kölner Tatort, die ihren neuen Standort am Südkai gefunden hat.

 

Das Museum Ludwig

Ein Tipp und Empfehlung für alle Kunstliebhaber: ist dieses weltberühmte Museum. Es bietet außergewöhnliche Kunst-Exponate: Riesige Siebdrucke von Roy Lichtenstein, die global bekannten Brillo-Boxen von Andy Warhol und die drittgrößte Picasso-Ausstellung weltweit, das alles erwartet den Besucher dieser Kunstsammlung. Hinzu kommt eine sehr große Schau des Expressionismus der russischen Avantgarde.

Das Hauptmerkmal des Museums ist die Moderne von Beginn des 20. Jahrhundert an. Dieser Bestand wird laufend durch Zukäufe von zeitgenössischen Künstlern erweitert. Das Museum gründet auf der Sammlung des Politikers Josef Haubrich, dem es während der Zeit des Nationalsozialismus gelang, viele von den Nazis als entartet eingeschätzte expressionistische Gemälde vor der Vernichtung zu retten. 1976 wurde diese bedeutende Sammlung durch eine Schenkung von Peter Ludwig um 350 Werke erweitert.

Das Museum erhielt daraufhin den Namen Ludwig.

 

Oper Köln

Die internationale Bedeutung der Oper Köln ist seit der Eröffnung 1957 ständig gewachsen. Es begann mit rein Kölner Produktionen wie „Oberon“ und „Bluthochzeit“ und wurde fortgeführt von Gastspielen der Mailänder Scala mit Maria Callas und den Ballettkünsten der Pariser Opera.

Heute bestimmen Inszenierungen wie Richard Wagners Ring der Nibelungen den Ruhm dieses Hauses.